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Nachberichterstattung zum Ausbildungsmarkt 08
8.04.08  
 

Von: ANNA-MARIA LIESE



Ausbildungsmarkt 2008 erfolgreich verlaufen, Veranstalter sind zufrieden


Es ist 19.47 Uhr, Fernseh-Primetime am Samstagabend, dem 5. April 2008 und in der Lokalzeit des WDR-Fernsehens erhält die Bildung Einzug: Der WDR sendet einen Bericht vom 13. Ausbildungsmarkt der Wirtschaftsjunioren, einer der Initiativen im Rahmen des langjährigen WJ-Projektes „Bildung zählt!“.

Gesendet wird aus der Industrie- und Handelskammer (IHK), in der der Arbeitsmarkt zum ersten Mal seit dessen Gründung im Jahr 1996 stattfand. Das fünfzigjährige Jubiläum gab den Anlass und die größere Anzahl an Ausstellern, inzwischen sind es zwanzig, die Notwendigkeit, nach fünf Jahren im Gürzenich in die IHK umzuziehen. „Der Umzug hat dem Ausbildungsmarkt gut getan“, findet Henning Uiterwyk, der in einer von zehn Beratungsboxen den Schülern Tipps für ihre individuelle Bewerbung gab. Sechs seiner sieben Beratungsgespräche seien sehr produktiv gewesen, da die Schüler gut vorbereitet, mit Bewerbungsmappen und konkreten Fragen zu ihm gekommen seien. „Die Qualitätsdichte der Gespräche war viel höher als im Gürzenich, in das die Schüler zum Teil völlig unvorbereitet kamen“, sagt er.

In diesem Kontext ist auch der Rückgang der Schülerbeteiligung von 3.000 bis 4.000 auf diesmal zwischen 2.000 und 2.500 Schülern zu sehen. Im Gürzenich kamen mehr Schüler zwischen einem Einkauf bei H&M und einem Kaffee im Starbucks als „Laufkundschaft“ auf dem Ausbildungsmarkt vorbei. Die IHK hingegen steuerten die Schüler der 150 informierten Schulen, teilweise begleitet von Eltern oder Lehrern, gezielt an. So erhielt der 13. Arbeitsmarkt im Feedback der Aussteller, die besonders die professionelle Messe-Atmosphäre lobten, eine Gesamtnote von 1,7, die das Projektteam in seiner Arbeit bestätigt.

Mehr noch freut sich Christina Schiffer aber über das positive Feedback von anderer Seite. Erstmals standen mit je einer Auszubildenden der Gothaer und der Telekom zwei junge Damen als Aussteller auf dem Ausbildungsmarkt, die ihren Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt des vergangenen Jahres gefunden hatten.
Auf ähnliche Erfolge hoffen auch die Schüler, die in diesem Jahr gekommen waren, um sich schauspielerisch über die „Do’s and Dont’s“ des Bewerbungsgespräches zu informieren, beim Verein „Körbe für Köln“ die eigenen beruflichen Kompetenzen zu testen oder, gestylt vom Friseurteam um Guido Dausend und Stylistin Andrea Pandya, von Monika Nonnenmacher professionell fotografiert zu werden. 150 Schüler konnten mit einem der begehrten kostenlosen Bewerbungsbilder nach Hause gehen.
Noch nicht mit nach Hause nehmen konnte einen i-pod nano die 17-jährige Schülerin der Willi-Brandt-Gesamtschule in Höhenhaus, Derya Öden. Der i-pod wurde anlässlich des fünfzigjährigen Jubiläums unter den Schülern verlost und wird der Zehntklässlerin in den kommenden zwei Wochen offiziell in der Schule überreicht.
Doch nicht nur die Schüler hatten Freude auf dem Ausbildungsmarkt. Auch Philipp Klose, erst seit Kurzem bei den Wirtschaftjunioren und zum ersten Mal am Ausbildungsmarkt beteiligt, sagt: „Es hat großen Spaß gemacht! Sich an einem solchen Tag zu engagieren, gibt einem selber das Gefühl, den Schülern einen Mehrwert mitzugeben.“                             

Um auch im nächsten Jahr wieder einen sendewürdigen Arbeitsmarkt mit ähnlichem Feedback in der Kölnischen Rundschau und dem Kölner Stadt-Anzeiger zu bekommen, hat sich das Projektteam um Projektleiter Patrick Schneider, Stellvertreter Thomas Blume und die Arbeitskreisleiter Schule und Wirtschaft, Christina Schiffer und Jochen Pfuhl, ehrgeizige Expansions-Ziele gesetzt. Zusätzliche Aussteller sind bereits gefunden und ein Workshop für Lehrer angedacht. Teilprojektleiter, die das Team von 2008 bei ihren Plänen unterstützen wollen, melden sich bitte beim Arbeitskreis Schule und Wirtschaft.

Bis hierhin gilt der Dank des Projektteams den Unterstützern des Arbeitsmarktes 2008 in den Bewerbungsboxen und am Counter, ohne die die Qualität des Arbeitsmarktes nicht hätte erreicht werden können. Ein besonderer Dank richtet sich an die Helfer im Vorfeld, u.a. bei der Unterstützung der Akquise und bei der Erschließung offener Ausbildungsstellen - beachtliche 2500 aus dem Regierungsbezirk Köln finden sich jetzt in der Datenbank. Ein weiteres herzliches Dankeschön gilt dem Vorstandsvorsitzenden Ralf Friederichs für die tatkräftige Unterstützung!

Anna-Maria Liese für den AK Schule Wirtschaft








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